Mental-Training und Hypnose zur Burnout-Prävention

Burnout ist eines der großen Probleme, die wir heute in der Arbeitswelt haben. Das Syndrom wurde lange Zeit nicht erkannt und seine Bedeutung heruntergespielt. Doch zunehmend machen sich nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber Gedanken und suchen nach Lösungsmöglichkeiten.

Burnout wird seit 1970 definiert als ein psychischer Zusammenbruch, der vor allem durch beruflichen Stress ausgelöst wird. Der Patient fühlt sich antriebslos und dauerhaft erschöpft, es kommen Symptome von Depressionen hinzu.

Zwei Lösungsansätze, die miteinander verzahnt sind, sind Mentaltraining und Hypnose. Beide setzen an den Ursachen des Burnout an.

Im Mentaltraining wird geschaut, woher maxresdefault (1)das Gefühl des Ausgebrannt-Seins kommt und welche Anforderungen man an sich selbst hat. Oft sind es nämlich zu hohe Erwartungen an sich selbst, die dann nicht erfüllt werden, zu Enttäuschungen führen und schließlich zum Burnout. Im Training wird nach Blockaden gesucht, die uns aus dem Gleichgewicht und vom Weg abbringen. Man lernt Techniken, diese Blockaden aufzulösen und aus dem Weg zu räumen.

Wichtig ist dabei auch der Stressabbau. Methoden wie Mentalreisen haben sich bewährt, um eine innere Ruhe wieder herzustellen und sich tief zu entspannen. Nur wenn man entspannt und gelassen ist, wird man in der Lage sein wieder komplexe Aufgaben zu lösen. Eine Rolle spielen übrigens auch Techniken, wie man bestimmte Situationen, die vorher Stress ausgelöst haben, vermeiden kann.

Der Ansatz der Hypnose geht dann noch tiefer. In der Tiefenentspannung werden die eigenen Grundlagen erforscht, was persönlich wichtig ist und als Grundsatz des eigenen Handelns angesehen werden kann. In der Hypnose nimmt man Dinge übrigens bewusster wahr und kann sie besser verarbeiten und Gelerntes im Tiefengedächtnis abspeichern.

Letztlich dienen beide Maßnahmen dazu, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Wer mit beiden Füßen fest auf dem Boden steht, kann Herausforderungen besser einschätzen und meistern.

In einer guten Burnout-Prävention geht man am Ende mit einer gestärkten Persönlichkeit zurück in die Arbeitswelt, ausgestattet mit Erkenntnissen und Methoden, die weitere Belastungen verhindern oder zumindest abmildern.

 

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